Hatgirl plaudert aus dem Nähkästchen

Die Bedeutung von Design

Ein guter Designer ist auch immer ein halber Psychologe. Für mich muss Design nicht einfach nur gut aussehen – es soll vor allem auch funktionieren. In einem guten Design findet sich mein Kunde – der Auftraggeber – genauso wieder wie seine Zielgruppe. Zudem sollte Design nicht elitär sein – sondern allgemein zugänglich. Die Basis von Design ist ein gutes Konzept und die Fähigkeit dieses kreativ und gestalterisch wertvoll umzusetzen. Für mich  heißt das, einen Wert zu schaffen –  für den Kunde als auch seine Zielgruppe.

Mein Fazit daraus ist, dass ich versuche durch solide Recherche und Analyse bei der Konzeption, etwas zu schaffen, was vielleicht auch irgendwie „anders“ daherkommt, es aber nicht MUSS! Ich seh mich als eine Art gestalterischer Mediator (Vermittler), der seinen Kunden hilft sich auszudrücken – und seiner Zielgruppe, das Präsentierte zu verstehen. Ich weiß nicht, ob es mir immer gelingt, aber ich habe ein gutes Gewissen, dass ich es auf jeden Fall immer versucht habe.

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Gestaltung und Leidenschaft

Seit Jahren präsentiere ich meine Profile im World Wide Web gern mit einem Zitat von  – Sebastian Roch de Chamfort –

Die Vernünftigen halten bloß durch, die Leidenschaftlichen leben.

Übertrage ich diese Aussage auf meine Person, dann definiere ich mich als vernünftigen Mensch, aber leidenschaftliche Kreative. Ich denke, Vernunft und Leidenschaft sind wichtige Vorraussetzungen zum Glücklichsein. Und gerade in der Berufswahl ist es wichtig, dass einen die Arbeit glücklich macht, denn in unserer Gesellschaft macht sie einen Großteil unserer Lebenszeit aus. So hilft mir die Vernunft über die typischen Kurven des Unternehmerlebens und die Leidenschaft zur Gestaltung gibt mir den nötigen Schwung, meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Übertragen auf meine Arbeit bedeutet es für mich, meine Projekte zur Zufriedenheit meiner Kunden umzusetzen, sie fair zu beraten, finanzielle Budgets möglichst zu halten ohne meinen hohen Anspruch an das Resultat herabsetzen zu müssen, selbst wenn Kompromisse nötig sind.
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Stellungnahme zum Selbständigen Designer als „Allrounder“

Vor meinem Studium (teilweise auch währenddessen) war ich über 10 Jahre auf Bühnen als Schauspielerin oder Musikerin unterwegs. Zu der Zeit habe ich natürlich auch unser Logo, die Plakate, Flyer und die Website gestaltet.

Mein Studium in Dessau war als integrierter Studiengang angelegt. Im zweijährigen Grundstudium erhielt ich Basiskenntnisse in Satz, Typografie, digitale Medien, Produktdesign, Interaktive Design und Audiovisuelle Medien. Im darauf folgenden Hauptstudium gab es die Möglichkeit der Spezialisierung durch eine freie Gestaltung seines Semesterplans aus Wahl- und Pflichtfächern. Ich bin ziemlich schnell auf den Film gekommen. Speziell auf den Trickfilm- Hier konnte ich Illustration und Bewegtbild gut kombinieren. Zudem kamen hier meine musikalischen Talente wieder mit zum Einsatz und ich konnte von meinen aktiven Theaterzeiten als Schauspielerin und Regisseurin profitieren.

Als ich mich dann direkt aus dem Studium selbständig machte, habe auch ich als „Allrounder“ durchgestartet. Als StartUp ist dies durchaus sinnvoll. Mittlerweile  konzentriere ich mich jedoch auf meine Expertisen und ergänze fehlende Fertigkeiten durch meine Netzwerkpartner. Das ist mir für meine Kunden wichtig – nur so kann ich sie auch gut beraten und einen Qualitätsstandard garantieren. Kein Mensch kann alles wissen- erst recht nicht in einer schnelllebigen Branche, wie Design. Im Übrigen bedeutet das auch, dass ich in einem Projekt den Teil bearbeite, der mir auch Spaß macht und in dem ich mich Zuhause fühle. So profitieren also nicht nur meine Kunden.